Portrait von Marie Hänsel

Vita

Marie Hänsel wuchs in einer lebendigen Großfamilie auf und studierte in Karlsruhe und Dresden sowie bei Prof. Charlotte Lehmann in Hannover.

Die Arbeit der Sopranistin zeichnet sich durch ein begeistertes und umfangreiches Schaffen im Konzertbereich aus. Dort konnte sie in der Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Roland Kluttig, Jarosław Thiel und Hans-Christoph Rademann reüssieren. Darüber hinaus ist sie regelmäßiger Gast in der Frauenkirche und in der Kreuzkirche Dresden.

Sie gab ihr Operndebüt 2012 und sang in den folgenden Jahren als Gast an der Serkowitzer Volksoper, am Mittelsächsischen Theater Freiberg, an den Landesbühnen Sachsen sowie an der Staatsoperette Dresden. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist die junge Sängerin eng mit dem Opernhaus Chemnitz verbunden, wo sie nach Gastengagements als Sandmann und Taumann (Hänsel und Gretel), Adele (Die Fledermaus) und Eliza (My fair Lady) von 2019 bis 2024 festes Ensemblemitglied wurde. Sie war unter anderem als Pamina (Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Ännchen (Der Freischütz) und Blonde (Die Entführung aus dem Serail) zu hören. Partien wie Füchslein Schlaukopf (Das schlaue Füchslein), Eurydike (Orpheus in der Unterwelt) und Marzelline (Fidelio) ergänzten ihr Repertoire in den vergangenen Spielzeiten.

2020 wurde Marie Hänsel im Rahmen des DEBUT-Wettbewerbes Weikersheim mit dem Beethoven-Kammermusikpreis ausgezeichnet. Im März 2023 sang sie sich ins Finale des internationalen Wettbewerbs DAS LIED in Heidelberg.

In Dankbarkeit schaut sie auf die künstlerische Zusammenarbeit mit Kantor Rainer Fritzsch, Christiane Kühn und Prof. Christian Kluttig zurück. Derzeit wird sie von Prof. Roland Schubert in Leipzig betreut.